Alles Porno?

Pornos machen so lange Spaß, bis sie zum Problem werden. Denn Pornos sind heute mit Sex- und Internetsucht in die Kataloge der Suchtstoffe neben Kokain und Heroin aufgenommen. Bis jedoch Betroffene ihr Hobby als Sucht wahrnehmen, sind sie im Teufelskreis der körpereigenen Drogen längst gefangen. Pornos sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Entstehende soziale Ängste und Depressionen der wahre Gegner. So wird der Cold Turkey zum Entzug und das porno Leben zur eigentlichen Agenda: Weg von Pornos, rein in’s porno Leben!

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EXPOSÉ

Laut Statistik kommen heute Männer im Alter von Durchschnittlich 11 Jahren das erste mal mit hardcore Internetpornografie in Kontakt. In einer Zeit, in der sich das Gehirn entwickelt und die neuronalen Bahnen sich für Sexualität ausprägen, werden Pornos ein ganz normaler Kanal für Jugendliche, die sich ihr Wissen über Sex, Intimität und das Verhältnis von Mann und Frau auf diese Weise selbst besorgen müssen. Besorgen tun sie es sich mit der Zeit täglich, stundenlang in der grenzenlosen Welt der Internet Pornografie.

Gefangen im Gefängnis der triebhaften Gehirnfunktionen gewöhnen sich junge Männer ganz automatisch an die hohe Stimulation extremer Inhalte. Wie der zunehmende Drang, zwanghaft die sozialen Medien nach Neuigkeiten zu scrollen oder das Handy auf neue Nachrichten zu checken, verankert sich das Verlangen nach Pornos tief in den täglichen Gewohnheiten. Aus dem ständigen Dopaminrausch durch Fantasien steigt die Schwelle für wahrgenommene Glücksgefühle. Dinge des normalen Alltags werden stumpf und zunehmend unbefriedigend. Aus dem Durst nach neuen Sensationen erscheint das eigene Leben langweilig und grau. Der Drang nach immer höheren Highs hält die Aufmerksamkeit in einer fiktiven Welt gefangen. Die Abwärstspirale beginnt.

Bis körperliche und mentale Probleme von Erektiler Dysfunktion bis Depression die Einsicht erzwingen: geringes Selbstvertrauen, fehlende Willenskraft und depressive Verstimmungen sind Symptome, die Abhängigkeit von Masturbation auf Pornos die Ursache. Selbst Männer, die sich nicht als Pornosüchtig bezeichnen, finden es extrem schwer, auch nur eine Woche von Masturbation auf Pornos weg zu bleiben. Sind sie süchtig? Das Phänomen hat sich ganz von selbst zu einem Bestandteil des Lebens entwickelt, die bedürftige Dauerschleife zum Problem: Ich muss masturbieren, damit es mir gut geht, weil es mir schlecht geht, wenn ich masturbiert habe. Pornos und ihre Anziehungskraft sind ein Teufelskreis für das männliche Gehirn.

Der Rat für Männer, die von Pornos los kommen möchten ist eigentlich einfach: Hör sofort auf damit! Eigentlich. Denn eigentlich wissen Pornosüchtige, dass sie sich mit ihrer Sucht vom realen Leben abschneiden, ihrer Willenskraft schaden und langfristig in einem Teufelskreis stecken bleiben. Diese Gewohnheit zu verändern, heißt tiefer gehen als nur einen neuen Weg zur Arbeit zu nehmen. Es heißt, Bedürfnisse anders als bisher zu erfüllen. Verhaltensmuster erkennen und zu ersetzen, Automatismen durchbrechen und neue Wege gehen. Das Leben so spannend machen, dass ich keine Pornos mehr brauche, um mich wie ein Pornostar zu fühlen.

In vielen Online Bewegungen gegen Pornos hat sich eine Community gebildet, die in Foren und Erfahrungsberichten Männern die nötige Unterstützung geben soll, in einem „Reboot“ von ihrer Sucht los zu kommen. Als Reboot wird der Entzug genannt, in dem Süchtige für einige Monate komplett von Pornos und Masturbation weg bleiben. In dieser Zeit repariert sich das Gehirn von selbst und reguliert die Schaltwege für Glück, Motivation und Lust auf ein Normalniveau. Nach dem Reboot ist vor dem neuen Leben. Mehr Willenskraft, Resilienz und Drive, Spaß am Sex und Spaß am Leben sind nicht selten das Ergebnis eines Reboots. Der Deal scheint keine Nachteile zu haben.

Trotzdem ist der Entzug von Pornos extrem schwer und für viele fast unmöglich – er fühlt sich an wie bei einer Heroinsucht, bei der die Spritze an den eigenen Körper gewachsen ist. Selbst wenn Betroffene von künstlicher Stimulation fern bleiben, müssen sie ihr Leben langfristig ändern, um den Reboot nachhaltig zu machen. Der Reboot ist der Anfang. Neue Wege und Gewohnheiten das, was das Leben porno macht.

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